Theresa Häusl

Die Vorbilder für seine Uhren-, Keramik- und Emailentwürfe sucht Best vorwiegend im Formenkreis der Natur. Der Großteil seiner Entwürfe stammt aus der Zeit zwischen 1960 und 1963, als er als beinahe Sechzigjähriger die Goldschmiedeschule in Hanau bei Professor Rolf Dümecke besuchte und sich in der Emailtechnik ausbilden ließ. Seine Emailpraxis ist auch für seine freien Arbeiten aufschlussreich, finden sich doch zahlreiche Reflexe dieser Beschäftigung in seinen freien Arbeiten. Mit seinen Frottagen etwa dringt er im selben Zeitraum in den Bereich der absoluten Abstraktion vor und sucht dabei fortwährend nach Grenzgängen dieser Technik. In Reaktion auf seine Auseinandersetzung mit der Emailkunst arbeitet er nun mitunter Metallauflagen aus Silber, Gold und Schlagmetall in seine Papierarbeiten ein.