Unmittelbar nach dem Ende des Krieges versucht Best sein verloren gegangenes und zerstörtes künstlerisches Wirken wieder neu zu strukturieren. Nahezu alle Bilder sind zerstört oder geraubt worden. Bereits 1946 tritt er in die Darmstädter Neue Sezession ein. Es folgt die Teilnahme an der Ausstellung Nachexpressionistische Malerei der Gegenwart in Marburg. Ebenfalls 1964 wurde Best anlässlich der Konstanzer Kunstwoche neben Max Ackermann, Ernst Barlach, Otto Dix und vielen Anderen in der Ausstellung Neue Deutsche Kunst gezeigt. 1947 zeigte Best einige Bilder anlässlich einer Ausstellung im Kunstkabinett von Hanna Bekker vom Rath sowie im Kunstverein Frankfurt. Der Kunstkritiker und Klee-Spezialist Will Grohmann wird anlässlich der Ausstellung bei Bekker vom Rath auf Best aufmerksam und lädt ihn ein in Berlin seine Bilder zu zeigen. Best tritt 1948 eine Stelle als Lehrer für Dekorative Malerei an der staatlichen Kunsthandwerkschule in Bonndorf an und bekleidet das Amt bis 1953. Insgesamt sollte Best in der Zeit von 1946 bis zum Ende seiner Lehrtätigkeit in Bonndorf 1953, in 20 Ausstellungen zu sehen sein. Nach der Schließung der Schule kehrt er in sein Atelier in den Garten der bereits 1952 verstorbenen Lena Stülpnagel zurück.