Intensiv beschäftigt sich Best ab Mitte der 50er Jahre mit Wandgestaltungen für öffentliche und private Bauten. 1965 hospitierte er an der Goldschmiede Schule Hanau. Ende der 60er Jahre folgen Aufträge in Städten wie Offenburg, Freiburg, Kaiserslautern, Darmstadt, Frankfurt am Main, Wiesbaden und Rüsselsheim. Mehr und mehr überschneiden sich in dieser Zeit Bests freie Arbeiten mit den Auftrags- und Wettbewerbsarbeiten. Dieser Zustand, so Best, sei »1954-65 nicht möglich gewesen, da die entscheidenden Gremien noch keinen Sinn für modernes Gestalten hatten was ich aber längst hätte anbieten können!«. Gerade die Hospitanz an der Goldschmiedeschule in Hanau 1965 wirkt sich maßgeblich auf sein Schaffen aus. Die Arbeiten im öffentlichen Raum legen immer deutlicher das erwachte Interesse am metallplastischen Gestalten offen, ebenfalls entwickelt er Interesse am kunsthandwerklichen Arbeiten mit Email. Es entstehen Uhren, Schmuck und Gebrauchsgegenstände. Ende der 70er Jahre werden seine Bilder zunehmend von einer konstruktiven und technisch-mechanischen Bildsprache geprägt. Knapp 30 Jahre wird Best fortwährend in Frankfurt, Götzenhain-Dreieich lebend, weiter auf der Suche nach neuen künstlerischen Herausforderungen und noch mehrere Male in Ausstellungen vertreten sein. Zu Beginn der 80er Jahre beginnt Best in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Freund und Professor für Kunstgeschichte an der Universität Mainz, Richard Hamann-Mac Lean, an der Verfassung einer umfassenden Monographie über sein Werk zu arbeiten. Am 2.11.1991 schreibt Hamann-Mac Lean weiter: »Ich habe nun alles wieder vor Augen. Materiell gibt es ja keine Probleme […] Außerdem ist »best« immer besser als »gut« […] Ich werde schon ab heute frei sein, mich abends mit der Sache zu beschäftigen«. 1996 schreibt Best an seinen Freund: […] »vieles auch wäre interessant aufzuschreiben, was im Dialog noch am besten herauszuholen eine Möglichkeit wäre. So langsam fängt man an in größeren Dimensionen zu denken oder zu sehen, dazu aber braucht man fast 100 Jahre«. Zu einem vollständigen Abschluss der Arbeiten und einer fertigen Publikation wird es jedoch nicht kommen: Hamann-Mac Lean stirbt am 19. Januar 2000. Sein enger Freund Georg Jakob Best verstirbt wenige Tage nach seinem 100. Geburtstag am 28.Oktober 2003 in Frankfurt, Götzenhain-Dreieich.